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| Erschütternd | Krimis & Thriller |
| Autor: Jodi Picoult / Titel: Neunzehn Minuten |
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Nachdem ich dieses Buch zu Ende gelesen habe, habe ich mich ruhig hingesetzt und 19 Minuten auf meine Wanduhr geschaut. Ich ließ das Buch, die Handlung, die Personen, gepaart mit den realen Schlagzeilen in den Zeitungen und Nachrichten der letzten Jahre im Bezug auf Amokläufe an Schulen, revue passieren und kämpfte mit den Tränen. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so dermaßen mitgenommen, dass ich in der darauffolgenden Nacht sogar davon träumte.
Jodi Picoult erzählt uns die fiktive Story rund um den siebzehnjährigen Peter Houghton, der am 6. März 2007 durch einen Amoklauf an seiner Schule mehrere Menschen tötet und verletzt. Die Geschichte beginnt mit dem Tage der Tat und wechselt dann mit Erzählungen aus der Vergangenheit und der Zeit nach der Tat ab.
Sieht es Anfangs noch so aus, als würde ein Junge aus schier unvorstellbaren Gründen diese Tat begehen, so taucht man beim Lesen in sein Leben ein und muss erkennen, dass dieses nicht immer das reine Zuckerschlecken war. Man lernt die Menschen, mit denen er zu tun hatte, näher kennen. Seine Freunde und die, die das Wort Freundschaft nicht mal kennen. Seine Eltern, seine Lehrer... sie alle machten das Leben von Peter aus. ...mehr
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Dies ist die Geschichte von Gaston Glück und seinem Freunden, die in einem kleinen Dorf wohnen in welchem es immer Herbst ist. Der Herbst ist die Zeit und die Zeit ist der Herbst. Am Abend vor dem Dorffest veranstaltet die Jugend des Dorfes Tiefensee immer ein illegales Rennen. Zu diesem Zweck fangen Gaston und seine beiden Freunde Dungring und Halmir mit Hilfe einer Motzblatter (einer miesepetrigen Blume) einen Knorpelgnom, den sie Po nennen und den Gaston durch Blut an sich bindet.
Gastons Vater Tebald, der Wirt des Dorfes, empfängt in seiner verborgenen Schreibstube einen unnatürlichen Boten, einen Maelion, der ihm eine Warnung übermittelt, dass die purpurnen Prüfer vom König ausgesannt wurden. Er schickt den Maelion um andere zu warnen, wer auch immer die anderen sein mögen. ...mehr |
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Dem Leser wird in diesem Buch in sieben Kapiteln das Schreiben guter Texte näher gebracht. In den einzelnen Kapiteln geht es um die richtige Wortwahl, guten Satzbau, Marotten der Ausdrucksweise, den Aufbau von Texten, die Leser und Hilfen bei Schreibhemmung. Pro Kapitel wird erst erklärt worum es geht, anschließen was dies bringt und danach darauf eingegangen wie man vorgeht um dies zu erreichen. Die Abschnitte der Kapitel sind kurz und klar geschrieben. Anhand eines schlechten Beispiels wird die Problematik verdeutlicht und eine verständlichere, bessere Formulierung herausgearbeitet. Dies ist sehr anschaulich. Das ein oder anders Mal muss man auch schmunzeln. Zusätzliche Tipps, Hinweise und kurze Merkhilfen sind hervorgehoben. Am Ende des Buchs sind die wichtigsten Punkte als die „Zehn Gebot für Sprache, die ankommt“ nochmals zusammengefasst. Im Anhang befindet sich eine Liste mit Ausdrücken die vermieden werden sollten. ...mehr
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Rom an einem ganz normalen Tag im Jahre 115 n. Chr. Das Imperium hat den Höhepunkt seiner Macht erreicht und Rom, die ewige Stadt ist der Nabel der Welt.
Alberto Angela ist Fernsehmoderator, und das merkt man auch. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise durch das normale, alltägliche Leben im alten Rom. Dabei ist das Buch eingeteilt in Stunden, so dass der Leser das tägliche Leben von 6 Uhr morgens bis 24:00 Uhr abends kennenlernt und anhand des normalen Tagesablaufs in der ewigen Stadt und den dabei gemachten Beobachtungen eine Menge über das Leben der damaligen Zeit lernt. Ergänzt wird dieser „Rundgang“ durch Einschübe von verblüffenden Tatsachen, die einige Themen noch einmal deutlich vertiefen. Besonders hat mich fasziniert, wie die Römer nur mit den Händen zählen konnten. Durch Kombinationen unterschiedlicher Gesten beider Hände konnte alle Zahlen zwischen 1 und 10 000 durch Gesten dargestellt werden (S. 161). ...mehr |
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18 Jahre nach „die Säulen der Erde“ erschien 2008 nun endlich der heißersehnte neue historische Roman von Ken Follett. „Die Tore der Welt“ ist keine Fortsetzung von „die Säulen der Erde“ hat aber eine ähnlich angesiedelte Geschichte und spielt erneut in Kingsbridge. Der Autor erzählt die Liebesgeschichte von Carus und Merthin. Beide müssen sich entscheiden zwischen Liebe, Beruf und Berufung. Während Merthin ein begnadeter Baumeister ist hat Caris ein großes Talent zu heilen, aber nur im Kloster kann sie dieser Neigung nachgehen. Eingewoben in diese große Liebesgeschichte sind noch weitere Intrigen und Geschichten um diese beiden Liebenden und deren Kindheitsfreunde.
Vom 19.04.09 bis 01.06.09 sendete der WDR, der schon das Hörspiel zu „Die Säulen der Erde“ produzierte die Hörspielumsetzung von „Die Tore der Welt“, die nun auch endlich auf CD erschienen ist. ...mehr
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Anne feiert ihren zwanzigsten Geburtstag und erkennt mit etwas Wehmut, wie sich die Welt um sie herum verändert, eine Tatsache, welche ihr nicht sonderlich behagt. Besonders zu schaffen macht ihr, dass ihre beste Freundin Diana Barry bald heiraten wird und zu ihrem Ehemann zieht. Dianas Kindheit ist endgültig zuende und Anne spürt, dass auch sie keine Teenager mehr ist und hat Angst, dass sich ihre und Dianas Freundschaft dadurch verändern wird.
Anne ist Dianas Brautjungfer und Gilbert der Brautführer und alle sind der Meinung dass diese beiden ein schönes Paar sind, nur diese beiden nicht.
In Kingsport steht Anne eine schwere Prüfung bevor, sie soll die Mutter und Schwestern ihres Freundes Roy Gardener kennenlernen, aber dabei geht so einiges schief.
Wie froh ist Anne da, als sie im Sommer eine Freundin für zwei Monate als Lehrerin vertreten darf. ...mehr
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Leon ist 14 und Waise. Er lebt in einer betreuten Wohngruppe unter der Aufsicht einer sich abwechselnden Gruppe von Sozialarbeitern und Psychologen. Leon teilt sich ein Zimmer mit Christian. Des weiteren leben noch Nicole und Jasmin in dieser Wohngruppe, zwei zickige Mädchen und natürlich Leons Kater.
Jedes Jahr zu seinem Geburtstag wird Leon von ein und demselben Traum geplagt, dessen Bedeutung ihm jedoch unbekannt ist. Noch etwas beunruhigt Leon: Schatten. Er hat keine Angst im Dunkeln, er hat Angst vor dem Dunkeln, aber auch diese Angst kann er sich nicht erklären.
Sein Schatten scheint ein eigenes Leben zu führen und ab und an hat Leon beängstigend reale träume, so real, dass er auch im normalen wachen Zustand Realitätschecks durchführt, um zu prüfen ob er wacht oder träumt. ...mehr |
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Kommissar Rünz vorgesetztem Hoven ist ein großer Coup gelungen. Er hat es geschafft die die Verabschiedung des Landespolizeipräsidenten Paul Weller nach Darmstadt ins Darmstadium zu holen. Zunächst verläuft die Veranstaltung genau so wie Kommissar Rünz es sich vorgestellt hat: langweilige PR unter dem Motto „We create confidence“ mit ein bisschen Verabschiedung. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Kastor, ein hochentwickelter humanoider Roboter der TU Darmstadt seinen Schöpfer Professor Rühmann tötet.
Verdächtigt werden natürlich die beiden Gruppenleiter von Professor Rühmann. Annette Wyss, eine Karrierefrau wie sie im Buche steht und Wogner, der klassischer verrückte Wissenschaftler, der noch immer den 68er Idealen der freien Forschung verhaftet ist und gegen die Evaluierungswut, Verbandelung von Forschung und Wirtschaft und überhaupt gegen das ganze moderne Unisystem wettert.
Währenddessen treibt Rünz Chef Hoven Rünz mit der neuen ISO Zertifizierung in den Wahnsinn. Diesmal ist ISO 9001. ...mehr |
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Camorr ist eine Stadt der Diebe und Halsabschneider. „Manchmal denke ich, diese ganze Stadt wurde nur deshalb erschaffen, weil die Götter das Verbrechen lieben. Taschendiebe beklauen das gemeine Volk, Händler betrügen jeden, den sie übers Ohr hauen können, Capa Barsavi bestiehlt die Räuber und die einfachen Leute, der niedrige Adel beraubt fast jeden, währen Herzog Nicovante gelegentlich mit seinem Heer loszieht und Tal Verrar oder Jerem nach Strick und Faden ausplündert, und obendrein seine eigene Aristokratie und seine Untertanen bluten lässt.“ (S. 67) Als der Lehrmeister der Diebe den fünfjährigen Waisenjungen Locke Lamora bei sich aufnimmt, ahnt er noch nicht, dass dieser mit sechs bereits den „Geheimen Frieden“ gebrochen (eine abspreche zwischen dem Adel und dem Herrscher der Unterwelt, nachdem Diebe unbehelligt bleiben solange sie die Aristokratie nicht behelligen) sechs oder sieben Menschen getötet und eine Taverne niedergebrannt und den Lehrmeister der Diebe in eine Lage haben wird, in welcher er Locke eigentlich nur noch töten kann, um sein eigenes Leben und seinen Ruf zu wahren.
Zu Lockes Glück ist der Lehrmeister der Diebe auch gierig und entschließt sich den Jungen an den Priester Chains zu verkaufen, denn dieser hat für die sehr speziellen Talente des jungen Locke Verwendung. Chains Lebensaufgabe ist es, eine Bande von Gentleman Dieben auszubilden, die den „Geheimen Frieden“ brechen, ohne dabei erwischt zu werden. Locke entpuppt sich, neben seiner Priesterschaft für den geheimen dreizehnten Gott der Diebe, schon sehr bald als ein kleines Genie im planen ausgefeilter Gaunereien. „Locke Lamoras Faustregel lautete folgendermaßen – ein gelungener Schwindel erfordert drei Monate Planung, drei Wochen, um ihn einzustudieren, und zum Schluss drei Sekunden, in denen sich entschied, ob man das Vertrauen seines Opfers gewann oder für immer verspielt hatte.“ (S. 53).
Schon bald sind die Gentleman Ganoven neben Capa Barsavi die reichsten Diebe, bzw. die reichsten „Richtigen Leute“ in Camorr. Sie sind wohlhabender als die meisten kleinen Adligen, und ihr Guthaben ist bei weitem größer als so mancher der berühmtesten Handelshäuser und Konzerne der Stadt. Leider hatte es Chains versäumt sie über die mögliche Verwendung dieser enormen Summen aufzuklären (S. 245).
Die Gentleman Ganoven habe einfach Spaß an ihrem Job. Sie lieben es sich zu verkleiden, ihre privaten Theatervorstellungen für genau 1-2 Personen (oder Opfer) aufzuführen und ihre Opfer auszunehmen wie eine Weihnachtsgans. ...mehr |
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Cécile Calla kam sehr gelegen als Ihr Arbeitgeber einen Korrespondenten für Berlin suchte. Die Französin hatte sich im Urlaub in einen Deutschen verliebt und wollte jetzt zu ihm. Kaum in Berlin angekommen merkt sie schnell, dass aus der Beziehung mit Franz nichts wird und die Deutschen doch sehr anders sind als die Franzosen. Sie gewöhnt sich ein, schließt Freundschaften und verliebt sich erneut in einen Deutschen. In französischen Filmen werden die Deutschen als Depp dargestellt, das Klischee das sie in Frankreich haben ist nicht besonders gut. Cécile Calla beschreibt diese Klischees der Franzosen, und stellt gleichzeitig fest, dass der Deutsche anders ist als gedacht. In kurzen Kapiteln erzählt sie Cécile Calla ihre verschiedenen Erlebnisse und Beobachtungen. Dabei geht es unter anderem um das Essen, Kindererziehung, Rauchen, Männer, Flirten, Politik, die Sprache und de Serie „Tatort“. Zur jeweiligen Thematik geht sie auch auf die französische Eigenheiten ein. ...mehr
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