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Japan und seine Kultur unterscheiden sich von der europäischen sehr, das wird jedem klar sein. Viele kennen Sushi, Sudoku, Mangas, Karaoke und Geishas. Doch wie ist Japan in Wirklichkeit und wie verhält man sich richtig? Andreas Neuenkirchen gibt in seinem Buch Antworten. Er geht auf die einfache Kommunikation und den Kontakt zu Japanern ein, beschreibt landestypische Gerichte und die Esskultur, wie man einkaufen geht, den Arbeitsalltag, die Rolle der Frau, die Sprache, Bücher und Filme. Er geht auf fast jedes erdenkliche Thema ein. Dabei erklärt er die Eigenheiten aus europäischer Sicht, was typisch ist, wie Japaner denken und wie sie sich ausdrücken. Die Texte von Andreas Neuenkirchen sind sehr gut zu verstehen; wenn man liest entstehen meistens Bilder im Kopf. Er schreibt teilweise humorvoll und ironisch. Das ein oder andere Wort Japanisch lernt man zusätzlich. ...mehr
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Central Georgia Metropolis im Jahre 2054.
Die Verbindung von virtueller Realität mit neuester Robotertechnologie hat zu einer neuen Entwicklung im menschlichen Miteinander geführt. Was zunächst als eine Art ferngesteuerte Ganzkörperprotese für Menschen mit schweren Krankheiten gedacht war, hat sich in eine ganz andere, nicht vorhergesehene Richtung entwickelt. Zunächst verwendeten Polizisten und anderes Sicherheitspersonal Surrogate, was zu einem Anstieg der Ordnungskräfte führte und diesem Berufsstand gleichzeitig seine Gefährlichkeit nahm. Bald jedoch wurde die Verwendung von Surrogaten zu einem Lifestyle und immer mehr Amerikaner gingen dazu über lieber diese perfekten Körper zu verwenden, um durch sie ihre Welt aus zweiter Hand und ohne wirkliche Konsequenzen zu erfahren: nun ist es möglich zu rauchen, Drogen zu nehmen, sich zu betrinken und dabei alle Sinneseindrücke voll zu erfahren und zu genießen, aber ohne die negativen Folgen für den wirklichen Körper befürchten zu müssen. Die demografische Klassifikation ist unmöglich geworden, denn einem Surrogat kann man nicht ansehen ob sein Operator ein Mann oder eine Frau, schwarz oder weiß ist. Frauen machen in typischen Männerberufen Karriere indem sie männliche Surrogate verwenden und so den Wunsch des Kunden befriedigen, der männliche Piloten oder männliche Geschäftsführer bevorzugt. ...mehr |
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„Athen für 5 Drachmen am Tag“ ist der zweite Band der historischen Reiseführerreihe des Sanssouci Verlages, der den Leser in verschiedene Städte zu ihrer Blütezeit führt, jedoch aufgemacht ist wie ein moderner Reiseführer.
Anders als in „Rom für 5 Denar am Tag“ oder „Shakespeares London für 5 Schilling am Tag“ ist dieser Band wesendlich deutlicher, was die Adressierung des Reisenden angeht. Es wird ein Reisender der heutigen Zeit angesprochen, der sich auf eine Zeitreise in die Antike begeben möchte. Dies wird zum einen klar durch den teilweise schwarzhumorigen, ironisch flapsigen Schreibstil des Autors, teils durch die häufigen moderneren Zitate wie Schillers „Wanderer, kommst Du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl“ (S. 9), die verwendet werden. ...mehr |
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| Alles zählt.. | Belletristik |
| Autor: Toni Jordan / Titel: Tausend kleine Schritte |
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Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch daran wie er das Zählen gelernt hat. Vielleicht hatte er dazu in der Schule auch verschiedene, bunte Holzstäbchen bekommen. So war es zumindest bei Grace Lisa Vandenburg. Seit sie zählen kann, zählt sie alles: die Schritte zu Schule, die Lamellen des Rollos, die Mohnkörner auf ihrem Kuchenstück. Sie zählt, damit sie sich ein Bild von der Welt machen kann, die sie umgibt. Sie zählt auch, um den Gegenstand wertzuschätzen, um ihn nicht zu missachten. In ihren Augen ist es falsch, alles gedankenlos zu benutzen. „Ohne die Fähigkeit, unsere Tage, unsere Stunden, unsere Lieben zu zählen...hätte alles keinen Sinn. Unser Leben wäre bedeutungslos.[...] Nicht geachtet. Nicht wertvoll.“ Das Zählen ist das Gerüst ihres Lebens und bestimmt letztendlich ihr Leben. Sie braucht diese Ordnung und feste Routine sonst gerät sie in Panik und wird orientierungslos. Durch das Zählen unterscheidet sie sich sehr von ihren Mitmenschen. Dies führt letztendlich dazu, dass sie ihren Beruf als Grundschullehrerin nicht mehr ausüben darf und sie kaum Kontakt zu anderen Menschen hat. Dann tritt Seamus O’Reilly in ihr Leben und alles ändert sich. Grace verliert die Kontrolle. Auf der einen Seite will sie ein normales Leben führen, auf der anderen Seite ist für sie nichts schlimmer als durchschnittlich, langweilig zu sein. ...mehr
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London 1599/1600. Dieser Reiseführer führt einen zurück in das London der Renaissance und worauf man damals so achten musste. So gibt es statt der Hinweise auf die grassierende Schweingrippe, die ein heutiger Reiseführer wohl enthalten würde „Schutzmaßnahmen gegen die Pest“.
Es gibt wie in einem heutigen Reiseführer Hinweise zu Anreise, Unterkunft und kulturelle Besonderheiten des Gastlandes. Anders jedoch als in einem normalen Reiseführer wird auch auf die Entwicklung der englischen Sprache eingegangen, und woher einige der Lehnwörter stammen, was nicht zum normalen Repertoire eines Reiseführers gehört. In diesen Zusammenhang gehört auch, dass viele dieser Worte, und Zitate bzw. Buchtitel vom Übersetzer nicht ins Deutsche übersetzt wurden, nicht einmal in Klammern, was es für Leser, die nicht gut Englisch können schwierig machen dürfte einigen dieser Exkurse zu folgen.
Es folgen die üblichen Sehenswürdigkeiten und es ist erstaunlich, dass man anscheinend schon um 1600 die Schlösser und den Tower besichtigen durfte, zumindest gegen ein Trinkgeld an die Wachen. ...mehr |
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Und glaubt mir, nicht nur 'dem Omma hat datt gut getan', sondern auch mir :-)
Eigentlich beginnt die Geschichte um die 26jährige Carolin sehr tragisch, denn sie hat vor kurzem ihren Ehemann Karl verloren. Nein, er hat sich keine neue Freundin gesucht und ist auch nicht ausgewandert, sondern er verstarb. Und obwohl dieses Thema ja doch sehr traurig ist, hat Kerstin Gier es geschafft, eine tolle Mischung aus Trauerarbeit und Komik zu vereinen.
Von ihrer Schwester (die wir noch aus der Insektensiedlung der Müttermafia kennen) überredet, macht Carolin nun eine Therapie, um den Tod ihres Mannes aufzuarbeiten. Zunächst sehr skeptisch und widerwillig, begibt sie sich in die Praxis und fängt an, von Karl zu erzählen. Doch als wäre die Trauerverarbeitung nicht schon schlimm genug, muss sie sich plötzlich auch noch mit den Verwandten von Karl rumärgern, die plötzlich Eransprüche stellen. Schon kommt eins zum anderen und natürlich fällt auch mal die ein oder andere Lüge, denn die Familie von Karl hat sich vor seinem Tod ja auch kaum um ihn gekümmert, warum also spielen sie jetzt die ach so trauernden Verwandten? ...mehr |
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Johannes Cabal tritt den unangenehmen Weg in die Hölle an, nein nicht tot, sondern quicklebendig und unangenehm sind eigentlich nur die Formulare, die er am Eingang ausfüllen soll. Er hat eine Verabredung mit Satan, denn der hat etwas, was Johannes wiederhaben möchte: seine Seele. Nicht dass Johannes seine Seele wirklich fehlen würde, jahrelang kam er prima ohne sie zurecht. Das Problem ist einfach, dass sie oder besser das Fehlen der Seele, seine Messergebnisse versaut, denn Johannes ist Nekromant und forscht über das Thema der Unsterblichkeit.
Natürlich will Satan Johannes seine Seele nicht einfach so wieder zurückgeben, sondern nur im Austausch gegen 100 andere Seelen, ein klassischer Deal, bei dem beide Seiten versuchen den anderen übers Ohr zu hauen, nur wer wird hier den Kürzeren ziehen, Johannes oder doch Satan?
Satan ist auf jeden Fall so fair Johannes bei der Seelensammlung entsprechendes Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen: einen alten, abgewrackten Jahrmarkt und eine Kompanie Untoter. Naturgemäß traut Johannes diesem Angebot nicht, und holt sich selbst Hilfe an Bord: seinen Bruder Horst, einen Vampir, aber da Jahrmärkte bekanntlich abends offen sind, ist dies kein Handikap für Horst. ...mehr |
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Nachdem ich von 'Ohne ein Wort' und 'Dem Tode nah' des Autors super begeistert war, konnte ich es nun kaum erwarten, endlich das neue Werk von Barclay zu lesen. Sehr gefreut habe ich mich übrigens, dass das Buch nun als gebundene Version erschienen ist. Mit einer dementsprechend hohen Erwartungshaltung geht man dann natürlich an einen neuen Thriller ran.
Als die 17jährige Sydney eines Tages von ihrem Nebenjob nicht nach Hause kommt, gerät ihr alleinerziehender Vater Tim in Panik und versucht alles, dem Verschwinden auf die Spur zu kommen. Wissen ihre Freundinnen etwas über Sydney, von dem er keine Ahnung hat? Mit Hilfe eines Freundes schaltet er eine Homepage, die auf das Verschwinden des Teenagers aufmerksam machen soll und eines Tages bekommt er eine Mail mit einem Foto und einem wichtigen Hinweispunkt. Doch wird Tim seine Tochter nun in dem Ort wiederfinden, der ihm als Hinweis gegeben wurde? Und haben seine Ex-Frau, deren neuer Partner und dessen Sohn etwas mit der ganzen Sache zu tun? ...mehr |
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Das Buch beschreibt 100 kleine Häkelprojekte. Darunter sind u. a. Anleitungen für kleine Kakteen und Blumen, Duftherzen, ein Mobile, Aufnäher für Kleidung, Grußkarten und Spielzeug für Kinder und Babys. Die Anleitungen sind in drei Schwierigkeitsgrade aufgeteilt; von einfach bis anspruchsvoll. Zusätzlich werden die Größe des Modells und das benötigte Material angegeben. Die Häkelvorschrift ist in Textform geschrieben und in einzelne Komponenten des Modells aufgeteilt. Ein Schiff ist z.B. gegliedert in Boden und Decke, Schiffsrumpf, Kamin und Kabine. Nach den einzelnen Komponenten wird erklärt wie das gesamte Modell fertig gestellt wird. Neben den Texten sind die Modelle auf Fotos abgebildet. Bei der einen oder anderen Anleitung gibt es zusätzlich noch Angaben zu Variationsmöglichkeiten. Im Anhang des Buches befinden sich ein Abkürzungsverzeichnis sowie eine Erklärung einzelner Häkeltechniken. ...mehr
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| Ein Tag im alten Rom light | Sachbücher & Ratgeber |
| Autor: Philip Matyszak / Titel: Rom für 5 Denar am Tag: Ein Reiseführer in die Antike |
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Rom für 5 Denar am Tag ist ein als Reiseführer getarntes Geschichtsbuch. In diesem „Reiseführer“ für das Rom des Jahren 200 n. Chr. wird auf genau die gleichen Dinge eingegangen wie in einem modernen Reiseführer: Reisevorbereitungen, die beste Unterkunft und worauf man achten sollte, Sehenswürdigkeiten und Rundgänge, Shopping Guide, kulturelle Besonderheiten…
Belegt werden viele Hinweise und Erzählungen durch antike Zitate und archäologische Funde. Statt der in normalen Reiseführern üblichen Fotos findet man hier mehrere großformatige, farbige computergenerierte Bilder wie es damals möglicherweise ausgesehen hat, ergänzt mit braun weiß Zeichnungen. Ja braun weiß Zeichnungen, denn dieses Buch ist unglücklicherweise nicht schwarz auf weiß gedruckt sondern braun auf weiß, was möglichweise verblichenes Pergament nachahmen soll, es jedoch ein wenig unangenehm zu lesen macht, zumal das Papier auch leicht gelblich wirkt und dadurch der Kontrast einfach deutlich schlechter ist.
Sehr interessant fand ich die Deutung der römischen Löwin auf S. 113, im Kapitel Prostitution im alten Rom, denn eine Lupa, also eine Wölfin, war der umgangssprachliche Begriff für eine Hure. ...mehr |
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