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„Abenteuer Menschlichkeit“ hat Rupert Neudeck sein sehr persönliches Erinnerungsbuch aus dem Jahr 2007 übertitelt, in welchem er seine Entwicklung zum humanitären Helfer im Dienste der Opfer in krisengebeutelten Gegenden unserer Welt und einem ihrer wichtigsten Fürsprecher aufzeigt. Anlässlich seines 70. Geburtstags liegt das Zeugnis eines engagierten Weltverbesserers nun in einer Neuauflage vor.
In klaren verständlichen Worten erläutert er darin seine Motivationen, erzählt von seinen Erfahrungen angefangen von der Rettung der Boatpeople aus den indischen Ozean in Folge des Vietnamkriegs mit seinem Schiff „Cap Anamur“ über die Gründung der Grünhelme bis hin zu den enttäuschenden Entwicklungen des heutigen Einsatzes der Bundeswehr in Krisenregionen und spart dabei auch nicht mit Kritik an bürokratischen Hemmnissen sowie am eigenen Idealismus. ...mehr
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Sterne vom Himmel holen kann doch jeder....
.... der Mond aber ist Tom vorbehalten!
Nun seien wir doch mal ehrlich: Wie oft haben uns irgendwelche dahergelaufenen Kerle schon die Sterne vom Himmel geholt, die irgendwann dann zu Hause rumflogen, bis sie eines Tages verstaubt und vergessen vor sich hinschlummerten, bis wir die großen Kisten mit den Erinnerungsbriefen, getrockneten Rosen und abgeknutschten Stofftieren in den Keller gebracht haben, um sie von dort aus eines Tages in den Müll zu befördern. Samt Sternen! Mit einem Mond allerdings, der genauso gut vom Himmel geholt werden kann, läuft das Ganze mit Sicherheit nicht so ab! Denn hier gibt sich der Mann noch so richtig Mühe.
In diesem wundervollen Roman von Silke Schütze (es ist mein erster Roman von ihr, aber ihre anderen beiden Bücher 'Links und rechts vom Glück' und 'Schwimmende Väter' warten bereits in meinem Bücherregal auf mich) sind wir hautnah dabei, als sich Sophie in den Typen verliebt, der auf der Hochzeit ihres Bruders kellnert. Es ist keine Vermutung, dass Sophie aufgrund einiger Unehrlichkeiten von ihrer Familie den Spitznamen eines bekannten Lügenbarons bekommen hat, sondern Fakt. Denn Sophie flunkert gern und leider passiert ihr dies auch an jenem Abend mit Tom. Anfangs eigentlich eher aus Unachtsamkeit und Witz, verliert sie sich dann aber immer mehr in ihrem eigenen Lügengebilde, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Ist eine Lüge erstmal ausgesprochen, so gesellen sich weitere einfach dazu, was die ganze Geschichte nicht nur lustig macht, sondern vor allem auch spannend. Vor allem dann, wenn Sophie versucht, aus ihren Lügen einfach kurzerhand die Wahrheit zu machen.
Ganz besonders hinreißend und urkomisch fand ich die Stellen in dem Buch, in welchem sich Sophie mit ihrer Topfblume unterhält, die sie liebevoll 'Miss Hepburn' nennt und an der man erkennt, dass selbst Pflanzen ein Eigenleben haben und durchaus auch mal zickig sein können. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich als Leserin eines Tages sagen würde, dass ich eine Topfblume jemals so sehr ins Herz schließen würde, wie ich es nun mit Miss Hepburn getan habe.
Zudem lebt Sophie mit zwei alten Damen, die man von Anfang an ins Herz schließt, in einer WG zusammen und was man dort erleben kann, wenn verschiedene Generationen zusammenstoßen ist äußerst interessant. ...mehr |
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Die Zeit des Krieges ist eine Zeit der Verachtung. Man verachtet andere für deren Taten, man verachtet sich selber für Dinge die man getan oder unterlassen hat und man wird von anderen verachtet für das, was der Krieg aus einem gemacht hat.
Nilfgaard rüstet zum Krieg und erobert ein kleines Königreich nach dem anderen. Auch vor der Loyalität der Zauberer macht der Herrscher von Nilfgaard nicht halt, der auf der Suche nach Ciri ist. Denn nur das Löwenjunge, kann ihm die Legitimation verschaffen über diese neu eroberten Länder zu herrschen. Doch das Löwenjunge Ciri entpuppt sich als Falke, schnell, gefährlich, wendig und grausam. Und so kommt es zu einem Verrat in den Geralt nichtsahnend hineinstolpert. ...mehr |
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Die dreizehnjährige Larthi lebt als Tochter des obersten Auguren in Casri (Cerveteri) um 509 v. Chr. Sie hat die Gabe ihrer Mutter geerbt Ahnungen der Zukunft von den Göttern zu empfangen und wird von ihrem Vater in der Interpretation der Zeichen der Götter und auch im lesen und schreiben unterwiesen. Ihre Kindheit ist behütet und geprägt von Zeichen der Götter und Ritualen zur Besänftigung dieser.
Die Zeichen der Zeit jedoch stehen auf Veränderung. Die Macht der etruskischen Adelshäuser ist dabei langsam zu erlöschen. Die Griechen und Karthager dringen immer weiter in ihr Gebiet und machen diesem einst mächtigen Volk die Seeherrschaft streitig. Die Römer gewinnen zunehmend als Selbstbewusstsein und befreien sich von der etrusktischen Herrschaft durch die Dynastie der Tarquinier, indem sie diese aus der Stadt verbannen. ...mehr |
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Seit ihrer frühen Kindheit arbeitet Tessia als Gehilfin ihres Vaters, der als Heiler in einem kleinen Grenzlanddorf zu Sachaka arbeitet. Ihr größter Traum ist es einmal genau wie ihr Vater eine Heilerin zu werden. Als Takado, ein Magier aus Sachaka der als Gast bei Lord Dakon weilt Tessia sexuell Belästigt, wehrt sie sich in ihrer Angst instinktiv mit Magie.
Lord Dakon ist somit verpflichtet sie als Lehrling aufzunehmen, weil sie sonst sich und ihre Umwelt durch unkontrollierte Magie in Gefahr bringen würde.
Für Tessia beginnt eine spannende Zeit, sie lernt ihre Fähigkeiten zu kontrollieren und reist mit ihrem Meister und dessen erstem Lehrling in die Hauptstadt des Reiches und lernt sogar den König kennen.
Dieses glückliche und Lehrreiche Leben nimmt jedoch ein abruptes Ende, als der Erbfeind Sachaka in Kyralia einfällt und anfängt Dörfer niederzubrennen und Menschen zu morden. ...mehr
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Wieder einmal reist Aldous Brisbane auf einem Dampfer über das Meer. Er ist ein erfahrener Seereisender und kaum etwas kann ihn noch aus der Fassung bringen. Er liebt es auf ihm bereits bekannten Schiffen zu reisen, nur diesmal hat er einen ihm unbekannten Dampfer gewählt. Seine Kabine mit der Nummer 105 liegt im Unterdeck und mit ihr scheint etwas nicht ganz in Ordnung zu sein. Es riecht salzig muffig und auch der Steward ist sehr nervös als er seinen Koffer in die Kabine bringt.
Aldous Brisbane ist jedoch zu erschöpft um sich damit auseinanderzusetzten oder sich mit seinem Kabinengenossen anzufreunden. Als es nachts immer kälter wird, sein Kabinengenosse aufgebracht aus der Kabine rennt und dann auch noch das Bullauge am Morgen offen steht ärgert er sich zwar, denkt sich aber nichts Böses. ...mehr |
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In diesem Debüt-Krimi von Inge Löhnig lernen wir den Ermittler Konstantin Dühnfort kennen. Der sympathische und überaus charmante Dühnfort wird mit der Ermittlung einer Kindesentführung beauftragt. In dem kleinen Dorf Mariaseeon verschwindet ein kleiner Junge und eines Tages wird er gefunden. Doch was ist mit ihm geschehen? Was hat man mit ihm gemacht und vor allem WER hat etwas mit ihm gemacht? Dühnfort stürzt sich in die Ermittlungen und währenddessen passieren im Dorf weiter Morde und Taten, die scheinbar nicht aufgeklärt werden können. ...mehr
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In Teil 1 „Dschinnland“ mussten sich die Brüder Tarik und Junis in den Hängenden Städten der Roch trennen. Tarik flog mit Sabatea nach Bagdad und Junis schloss sich den Sturmkönigen an.
Teil 2 schließt nahtlos an die Geschehnisse aus Teil 1 an. Sabatea ist im Palast des Kalifen Harun-al-Raschid gefangen und Junis wurde nach seinem Rausriß aus dem Palst von Almarik, einem undurchsichtigen Byzantiner und Dschinnjäger „gerettet“. Tarik schlägt Almarik zusammen, klaut dessen fliegenden Teppich und versucht Sabatea auf eigene Faust aus den Palast zu retten, scheitert jedoch knapp vor dem Ziel.
Als alter Schmuggler weiß sich Tarik jedoch zu helfen. Er fordert Gefallen von alten Kontaktleuten seines Vaters ein und spürt so den mysteriösen stummen Kaufmann auf, der ihm dabei helfen soll mehr über den Dritten Wunsch in Erfahrung zu bringen. ...mehr |
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Die Geschichte „Das Schloss des weißen Lindwurms“ wird von Adam Salton erzählt, welcher 1860 auf Wunsch seines Großonkels von Australien nach England zurückkehrt, da sie beide die letzen des Geschlechts der Saltons sind. Adam soll das Familienerbe antreten, ein Haus in Lesser Hill.
Zunächst lernt Adam die unterschiedlichen Nachbarn seines Anwesens kennen. Besonders der Erbe der Caswalls, Edgar Caswall, welcher ein großes Schloss besitzt, welches zu Römerzeiten als Castra Regis bekannt war, ist ein undurchsichtiger Charakter. Edgar Caswall hat es auf dasselbe Mädchen abgesehen wie Adam Salton, auf Mimi Watford, die Tochter eines Pächters der Caswalls. Während jedoch Adam sie durch Liebe zu gewinnen sucht, versucht Edgar das Mädchen zu hypnotisieren und so unter seine Kontrolle zu bringen, jedoch gelingt es Mimi sich zu widersetzen. Sehr zur Freude von Arabella March, eine Schlangenliebhaberin, die es ihrerseits auf Edgar Caswall abgesehen hat. ...mehr
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Als ihre Tochter Josy achtzehn wird, scheint für Freda die Welt einen Moment stillzustehen. Erst zwei Jahre zuvor verschwand ihr Mann auf tragische Weise. Seitdem kettet sie sich an ihre Tochter, aus Angst, diese auch zu verlieren. Doch Josy ist volljährig und möchte gern eigene Wege gehen. Noch sehr unerfahren stolpert sie nun in Situationen, von denen sie später merkt, dass nicht immer richtig ist, was anfangs richtig zu sein scheint. Freda scheint die Kontrolle über ihre Tochter zu verlieren, was sich letztendlich bestätigt, als diese ihr verkündet, dass sie nach Mexiko auswandern will, um dort an einem Kinderhilfsprojekt teilzunehmen.
Getrennt von ihrer Tochter macht Freda zudem eine Entdeckung, die mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat und alles andere als schillernd und schön ist. In zwei Erzählsträngen, die zwischendurch per Mailkontakt von Mutter und Tochter ab und zu zusammentreffen, erzählt uns Amelie Fried nun die Geschichte der beiden Frauen, die letztendlich doch beide das gleiche wollen. ...mehr
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