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... und deshalb bin ich mir sicher, dass es diese guten Menschen auch wirklich gibt! Vielleicht bist DU einer von ihnen?
Das Leben von Hope Jensen beginnt damit, dass sie als kleiner Säugling in einem Restaurant 'abgelegt' wird. Nur ein kleiner Zettel deutet darauf hin, dass die leibliche Mutter es nur gut mit dem Kind meint, denn sie möchte, dass es in guten Verhältnissen aufwächst und nicht bei einem gewalttätigen Vater.
Es ist Louise Jensen, die Hope findet und sich ihrer annimmt und sie zu einem guten Menschen erzieht. Hope arbeitet als Redakteurin bei einer Zeitung, als sie an einem Weihnachtsabend nach Hause kommt und ihre Wohnung verwüstet vorfindet. Noch während die Polizei Untersuchungen macht, wird ein Einmachglas, gefüllt mit Münzen und Geldscheinen, vor Hopes Wohnung abgestellt. Niemand hat gesehen, wer es dorthin gestellt hat und niemand hat eine Ahnung, von wem es kommt.
Hope möchte der Sache auf die Spur kommen und sucht in einem Zeitungsarchiv nach Artikeln, die sich ebenfalls mit einem solchen Glas beschäftigen. Sie findet Leserbriefe von Menschen, die sich bei den unbekannten Spendern bedanken und so erkennt Hope, dass sie nicht die einzige ist, die so ein Weihnachtsglas bekommen hat. Sie folgt der Spur und stößt bei ihren Recherchen auf die Familie Maxwell, die ihr eine wunderbare Geschichte erzählt.... ...mehr |
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Gracia Nasi ist 18 Jahre alt, als sie ihr Vater und der Rat der jüdischen Gemeinde in Lissabon mit Francisco Mendes verheiraten, den sie abgrundtief dafür verachtet, dass er als Scheinchrist die jüdischen Glaubensregeln verletzt, während er zu seinem finanziellen Vorteil mit dem portugiesischen König paktiert. Doch bald ändert sie ihre Meinung, denn als er sie endlich in seine Geschäfte einweiht, wird deutlich, dass er seine Handelsfirma und die europaweit vertretenen Zweigstellen nicht nur dazu benutzt, Waren umzuschlagen sondern auch von der Inquisition verfolgten Glaubensbrüdern die Flucht in Länder zu ermöglichen, die von der Judenverfolgung bisher verschont geblieben sind.
Während die Geschäfte prosperieren und dem Ehepaar Mendes eine Tochter geboren wird, verschärft sich der Antisemitismus auch in Portugal. Naturkatastrophen werden als Strafe für die Duldung der scheinchristianisierten Juden gedeutet und als die Inquisition das Land schließlich erreicht und Immunität auch nicht mehr mit Geld und großzügigen Darlehen erkauft werden kann, gelingt es der inzwischen verwitweten Gracia Mendes gerade noch mit ihrem Kind und ihrer Schwester zu ihrem Schwager nach Antwerpen zu fliehen. Doch auch dort gibt es auf Dauer keine Sicherheit. ...mehr
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Hach, ... was habe ich ihn vermisst... den kleinen, großartigen Curd Rock, der so einen süßen Sprachfehler hat und dabei noch so atemberaubend ausschaut. Als ich hörte, dass die Box, die aus Buch und Curd Rock besteht, limitiert ist, war für mich klar, dass ich das Buch nie im Leben ohne Curd kaufen würde. Absolutes must-have für einen Fan der allerersten Stunde.
Denn genau so ein Fan bin ich. Nach dem ersten Buch von Conni Lubek war ich so froh, dass es ihren Internetblog gibt, denn dieser half mir ungemein, die Zeit bis zum zweiten Buch zu überbrücken. Und nun bin ich richtig traurig, dass es schon wieder vorbei ist.
Nachdem Lchen sich im ersten Teil ja mehr oder weniger erfolgreich gefülsmäßig von 119 getrennt und abgesondert hatte, treffen wir nun in diesem Buch auf Dick, den blonden Holländer, den sie am Ende des ersten Buches kennenlernt.
Und wieder einmal ist Lchen hin- und hergerissen zwischen Engelchen und Teufelchen, die in ihr toben. Sie liebt Dick. Aber nicht immer. Oder besser gesagt, nicht überall. In Amsterdam (wo er lebt) tut sie es. In Hamburg nicht. Oder nicht so ganz. Dieses Chaos kann einen schon mal ganz schön durcheinander bringen und genau das ist auch der Zustand, der diesem Buch den Tenor gibt. ...mehr
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Als Kind bekam man abends von den Eltern oder Großeltern wunderbar kuriose Gutenachtgeschichten vorgelesen, die wie Kinder es lieben, skurril und witzig waren.
Dieses Buch ist ein Buch mit 7 Gutenachtgeschichten für Erwachsene.
Diese 7 Kurzgeschichten sprühen vor Fantasie und überraschenden Ideen. Sie sind voller Wortwitz und Ironie mit kleinen Seitenhieben auf Ehe, Familie und das Dasein an und für sich.
In der ersten Geschichte, springt der kleinen Melinda Milford immer wenn sie lügt eine Kröte aus dem Mund. Je nach Größe der Lüge unterscheiden sich die ausgespuckten Amphibien in Art und Größe. Orville O’Raghllaigh hat leider kein gutes Gedächtnis und vergisst sogar seine Frau. Norm Maloney ist so normal, dass alle ihn übersehen und sofort wieder vergessen. Howab Hubertus Reginald Stafford Llewelyn-Fitch hat einen magischen Namen und Wanda Wippelton, Tochter von William und Winnicot ist so ganz anders als ihre beiden Brüder Wilbur und Waverly. Balthazar Bollingers Dichte hingegen ist zu gering, was ihm den Spitznamen Ballon einbringt. ...mehr |
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| Alles zählt.. | Belletristik |
| Autor: Toni Jordan / Titel: Tausend kleine Schritte |
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Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch daran wie er das Zählen gelernt hat. Vielleicht hatte er dazu in der Schule auch verschiedene, bunte Holzstäbchen bekommen. So war es zumindest bei Grace Lisa Vandenburg. Seit sie zählen kann, zählt sie alles: die Schritte zu Schule, die Lamellen des Rollos, die Mohnkörner auf ihrem Kuchenstück. Sie zählt, damit sie sich ein Bild von der Welt machen kann, die sie umgibt. Sie zählt auch, um den Gegenstand wertzuschätzen, um ihn nicht zu missachten. In ihren Augen ist es falsch, alles gedankenlos zu benutzen. „Ohne die Fähigkeit, unsere Tage, unsere Stunden, unsere Lieben zu zählen...hätte alles keinen Sinn. Unser Leben wäre bedeutungslos.[...] Nicht geachtet. Nicht wertvoll.“ Das Zählen ist das Gerüst ihres Lebens und bestimmt letztendlich ihr Leben. Sie braucht diese Ordnung und feste Routine sonst gerät sie in Panik und wird orientierungslos. Durch das Zählen unterscheidet sie sich sehr von ihren Mitmenschen. Dies führt letztendlich dazu, dass sie ihren Beruf als Grundschullehrerin nicht mehr ausüben darf und sie kaum Kontakt zu anderen Menschen hat. Dann tritt Seamus O’Reilly in ihr Leben und alles ändert sich. Grace verliert die Kontrolle. Auf der einen Seite will sie ein normales Leben führen, auf der anderen Seite ist für sie nichts schlimmer als durchschnittlich, langweilig zu sein. ...mehr
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Und glaubt mir, nicht nur 'dem Omma hat datt gut getan', sondern auch mir :-)
Eigentlich beginnt die Geschichte um die 26jährige Carolin sehr tragisch, denn sie hat vor kurzem ihren Ehemann Karl verloren. Nein, er hat sich keine neue Freundin gesucht und ist auch nicht ausgewandert, sondern er verstarb. Und obwohl dieses Thema ja doch sehr traurig ist, hat Kerstin Gier es geschafft, eine tolle Mischung aus Trauerarbeit und Komik zu vereinen.
Von ihrer Schwester (die wir noch aus der Insektensiedlung der Müttermafia kennen) überredet, macht Carolin nun eine Therapie, um den Tod ihres Mannes aufzuarbeiten. Zunächst sehr skeptisch und widerwillig, begibt sie sich in die Praxis und fängt an, von Karl zu erzählen. Doch als wäre die Trauerverarbeitung nicht schon schlimm genug, muss sie sich plötzlich auch noch mit den Verwandten von Karl rumärgern, die plötzlich Eransprüche stellen. Schon kommt eins zum anderen und natürlich fällt auch mal die ein oder andere Lüge, denn die Familie von Karl hat sich vor seinem Tod ja auch kaum um ihn gekümmert, warum also spielen sie jetzt die ach so trauernden Verwandten? ...mehr |
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Wie es oft im Leben so ist, sind es die Zufälle, die einem ein Schnippchen schlagen und so zum Schicksal werden. So zappte ich vor einiger Zeit eher zufällig ins "Perfekte Diner" und sah die Szene, in der man ein Manuskript neben einem PC liegen sah. Man konnte den ersten Abschnitt lesen und ich schrieb mir direkt den Titel des Buches und den Namen der Autorin auf. Denn erste Sätze sind soooo wichtig in Büchern und gerade der erste Satz DIESES Buches machte mir klar: DAS musst du lesen!! Von hier aus übrigens mal einen herzlichen Glückwunsch an die Autorin, die das perfekte Diner damals gewann!
Nun habe ich das Buch in einem Rutsch weggeschmökert und bin sehr begeistert. Lustig, humorvoll, typisch weiblich, gepaart mit einer Portion doppeldeutiger Eindeutigkeit kommt sie daher. Die Autorin Andrea Russo, gemeinsam mit ihrer Protagonistin Barbara Braun, die sich desöftern lieber blond als braun sieht. ...mehr
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Molly Marx hatte alles, einen reichen Ehemann (Schönheitschirurg), eine süße Tochter einen tollen Job, eine schöne Wohnung gleich am Central Park von New York und einen Geliebten. Jetzt jedoch, ist sie 35 und tot und besucht als Geist ihre eigene Beerdigung. Sie beobachtet, wie die Menschen, die sie liebte du die sie liebten trauern und Erde auf ihren Sarg werfen und sinniert, wie es dazu kommen konnte. Wer hat sie umgebracht und warum? Wie konnte es so weit kommen? Hätte sie es vielleicht verhindern können? War es ihre eigene Schuld?
Bob, ihr himmlischer Berater steht ihr in dieser schweren Zeit zur Seite und weiht sie in die Regeln der Ewigkeit ein. Sie kann beobachten, die kann die Gedanken der Menschen hören und sie kann sich von einem Augenblick zum anderen an einen anderen Ort begeben. Was sie jedoch nicht kann, ist in irgendeiner Weise in das Geschehen der Lebende einzugreifen.
So beobachtet sie und versucht ihrem Mörder auf die Spur zu kommen oder war es vielleicht doch Selbstmord? Wurde Molly gestorben oder ist sie gesprungen? ...mehr |
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Eigentlich ist Janie Mitte dreißig, doch eines Tages schläft sie ein und wacht mitten in den wilden 80ern wieder auf. Als Teenager in ihrem ehemaligen Kinderzimmer. Was um Gottes Willen ist passiert und welcher Sinn steckt dahinter?
Angereichert mit ihrem heutigen Wissen versucht Janie nun, in ihre eigene Vergangenheit, aber auch in die von anderen Menschen einzugreifen. Doch wird ihr das gelingen? Und was passiert in der Gegenwart, wenn sich scheinbar Kleinigkeiten in der Vergangenheit verändern?
Mir hat es unheimlichen Spaß gemacht, dieses unterhaltsame Buch zu lesen. Vor allem auch deshalb, weil ich die 80er Jahre selber in diesem Alter erlebt habe und viele Situationen und Geschehnisse noch in meiner Erinnerung verankert sind. Ich fühlte mich beim Lesen selber in meine eigene Vergangenheit zurückkatapultiert und stellte mir desöfteren die Frage: "Was wäre passiert, wenn ICH einzelne Passagen meines Lebens hätte ändern können?" ...mehr
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Siba Shakib erzählt die Geschichte von Eskandar, einem Jungen der in einem kleinen Dorf im Iran geboren wurde und nichts besaß. Nachdem es in seinem Dorf zu großem Wasser- und Nahrungsmangel kommt verlässt er es und findet bei den Farangi, den Ausländern, Unterschlupf. Bei ihnen wird er 1908 zufällig Zeuge des ersten Ölfundes im Iran. Mester Richard, einer der Farangi, ermöglicht ihm lesen und schreiben zu lernen. Doch dazu muss er in die Stadt. Hier beginnt seine Odyssee bei der er als Geschichtenerzähler anfängt, Übersetzer, Fotograf, Gärtner und sogar Spion wird. Er wird Zeuge von Krieg, Besatzung und Revolutionen. Geprägt wird Eskandars Geschichte auch von der Liebe zu seiner Ziehtochter, seiner Herrin und seiner Ehefrau. Er selbst behauptet, er habe es in seinem Leben zu nicht viel gebracht. Dennoch schrieb er seine Erlebnisse und Geschichten nieder, dokumentierte und verwahrte seine Fotografien – damit die Erinnerung nicht verloren geht. ...mehr |
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