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Annes leztes Jahr in Summerside ist angebrochen. Mittlerweile vergeht die Zeit wie im Fluge und Anne fühlt sich sehr wohl und fürchtet fast den Tag des Abschieds.
Katherine Brooke kündigt ihre Stelle als Lehrerin und macht eine Umschulung zur Fremdsprachensekretärin, um sich ihren großen Traum vom Reisen zu erfüllen.
Annes Schüler werden auch langsam erwachsen. Sophy Sinclair und Lewis Allen beschließen gegen den Willen ihres Vaters zu heiraten, aber dann macht Sophy doch noch einen Rückzieher und Anne versucht die Situation zu retten.
Und dann ich da noch die kleine Elisabeth, die bei ihrer schrecklichen Großmutter aufwächst und ihren Vater so sehr vermisst. Auch sie kann Anne nicht ohne vorher geholfen zu haben zurücklassen. ...mehr
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| Redakteurin: Sabine Stebel |
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... und deshalb bin ich mir sicher, dass es diese guten Menschen auch wirklich gibt! Vielleicht bist DU einer von ihnen?
Das Leben von Hope Jensen beginnt damit, dass sie als kleiner Säugling in einem Restaurant 'abgelegt' wird. Nur ein kleiner Zettel deutet darauf hin, dass die leibliche Mutter es nur gut mit dem Kind meint, denn sie möchte, dass es in guten Verhältnissen aufwächst und nicht bei einem gewalttätigen Vater.
Es ist Louise Jensen, die Hope findet und sich ihrer annimmt und sie zu einem guten Menschen erzieht. Hope arbeitet als Redakteurin bei einer Zeitung, als sie an einem Weihnachtsabend nach Hause kommt und ihre Wohnung verwüstet vorfindet. Noch während die Polizei Untersuchungen macht, wird ein Einmachglas, gefüllt mit Münzen und Geldscheinen, vor Hopes Wohnung abgestellt. Niemand hat gesehen, wer es dorthin gestellt hat und niemand hat eine Ahnung, von wem es kommt.
Hope möchte der Sache auf die Spur kommen und sucht in einem Zeitungsarchiv nach Artikeln, die sich ebenfalls mit einem solchen Glas beschäftigen. Sie findet Leserbriefe von Menschen, die sich bei den unbekannten Spendern bedanken und so erkennt Hope, dass sie nicht die einzige ist, die so ein Weihnachtsglas bekommen hat. Sie folgt der Spur und stößt bei ihren Recherchen auf die Familie Maxwell, die ihr eine wunderbare Geschichte erzählt.... ...mehr
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| Redakteurin: Andrea Koßmann |
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Der 23. Mai ist ein ganz normaler Mittwoch bis zu dem Zeitpunkt als um 7:00 der Strom ausfällt. Überall. Auch dann noch scheint der Tag vollkommen normal bis die ersten Flugzeuge vom Himmel stürzen und Tod und Vernichtung sähen.
Der Countdown beginnt bis zur ersten Morden, Plünderungen, Hunger und Tod.
Schon nach wenigen Stunden wird aus Ordnung Chaos und aus dem von Geburt an antrainierten Miteinander einer funktionierenden Gesellschaft ein egoistisches Gegeneinander.
Der Zusammenbruch trifft die Städter am stärksten. Nachdem die Geschäfte geplündert wurde, teilen Gangs die Viertel unter sich ein und beginnen die Bewohner zu tyrannisieren, aber irgendwann gehen allen Menschen in den Städten die Lebensmittel aus und die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Auf dem Lande jedoch hat man sich mittlerweile organisiert und abgeschottet, mit Straßensperren werden Flüchtlinge um die Ortschaften geleitet und von den noch halbwegs intakten dörflichen Gemeinschaften ferngehalten. Fremdes wird zu Bedrohung und jeder Mitesser zur Gefahr für das eigene Leben und das der eigenen Familie.
„Bisher waren es immer Kriege, die alles wegbrechen. Zuerst ein Konflikt, dann Krieg, dann Anarchie und Elend und Einsamkeit. Was aber folgt, wenn der Wegbrechen zuerst kommt?“ (S. 167). Dieser Frage geht der Autor Michael Tietz in seinem Erstling Rattentanz anhand vieler Einzelschicksale nach. Er erzählt die Geschichte des kleinen Schwarzwälder Ortes Wellendingen und seiner Bewohner. Er erzählt wie aus unauffälligen Menschen Helden und Führer werden, die die Gemeinschaft schützen und unterstützen, er erzählt von machtgierigen, korrupten Menschen, die diese Situation ausnützen wollen, um sich einen eigenen Machtbereich aufzubauen, und er erzählt von der Liebe eines Vaters und Ehemannes, die groß und Stark genug ist, ihn den Weg von Schweden nach Hause durch Tod und Chaos suchen zu lassen und der dabei nie die Hoffnung verliert, seine Frau uns seine Tochter doch noch lebend vorzufinden.
Der Autor hat eine unglaublich fesselnde, geradlinige Art zu erzählen. Er verzichtet auf blumige Umschreibungen und Vergleiche, aber vielleicht gerade dadurch versinkt man in der Geschichte. Die Menschen, die er beschreibt entsprechen keinen Archetyp, sie sind Menschen aus Fleisch und Blut wie jeder von uns. Sie haben viele Fehler, sind rachsüchtig, verrückt und grausam, aber auch hilfsbereit und stark. Die Katastrophe bringt in einigen von ihnen das Beste und in anderen das Schlechteste hervor. ...mehr
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| Redakteurin: Sabine Stebel |
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